Eisenbahnmärkte in Europa: EU-Kommission kneift | ||
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Kallas begnüge sich damit, die nationalen Aufsichtsbehörden zu stärken und die EU-Staaten zu Investitionen in das Schienennetz zu verpflichten. In der EU-Kommission sei von einer "behutsamen Anpassung der Regeln" die Rede, schreibt das Blatt. Die Liberalisierung des regionalen Personenverkehrs solle erst 2011 angegangen werden. So will der Este neuen Konflikten mit Deutschland und Frankreich aus dem Weg gehen. Im Juni hatte er beide Länder beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagt: Die Kommission wirft Deutschland vor, EU-Regeln zu brechen und den Gleisbetreiber DB Netz - eine Bahn-Tochter - nicht ausreichend vom Personen- und Güterverkehr des Konzerns zu trennen. Gegen Frankreich ist eine ähnliche Klage anhängig. "Die Kommission will diesen Streit erst vor Gericht ausfechten", zitierte die Zeitung EU-Kreise. "So lange ergibt es keinen Sinn, schärfere Gesetze vorzuschlagen, die im Ministerrat ohnehin an Ländern mit großen Staatsbahnen wie Deutschland und Frankreich scheitern würden." (07.09.2010)
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