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Irland spaltet Anglo Irish Bank auf

 
 
Irland spaltet die während der Finanzkrise verstaatlichte Anglo Irish Bank auf. Eine mit Kundeneinlagen arbeitende Bank werde fortgeführt, andere Unternehmensteile würden in eine "Asset Recovery Bank" ausgelagert, die dann später ganz oder teilweise verkauft werde, sagte Finanzminister Brian Lenihan am Mittwoch.

Die Teile der Bank, die mit den Kundeneinlagen weitergeführt werden, sollen vollständig dem Staat gehören. Irland will die Einlagen auch garantieren. Kredite soll diese Bank nicht vergeben, sie solle ein "sicherer Hafen" für alle Alt- und Neukunden sein, sagte der Minister.

Mit der Aufspaltung werde die Unsicherheit über die Zukunft der Bank beseitigt, sagte Lenihan. Was Irland die Restrukturierung der Bank insgesamt koste, werde die Regierung im Oktober errechnen.

Mit der Form der Aufspaltung entschied sich die irische Regierung für eine andere Variante als vom Management der Anglo Irish Bank gewünscht. Der Board hatte das Kreditgeschäft fortführen und nur die unsicheren Kredite in eine Bad Bank auslagern wollen. Die Regierung verwies jedoch darauf, dass die Bank ihr Kreditportfolio seit ihrer Verstaatlichung nicht ausgeweitet habe, und dies werde auch so bleiben. weiterlesen >>
(09.09.2010)

 
 

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