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Investitionsrückgang wegen Luftverkehrssteuer?

 
 
Größere Änderungen an der Konzeption der Luftverkehrssteuer erwartet Mayrhuber nicht mehr. "Ich gehe jetzt einmal davon aus, ...dass es auch so kommt, wie es jetzt verabschiedet wurde", sagte er. Natürlich könne nicht vorausgesagt werden, was beim Durchlaufen des parlamentarischen Prozesses noch herauskommme.

"Wenn man aber jetzt noch einmal etwas ändern würde, hätten wir am Ende ein heilloses Durcheinander mit Klagen auf der einen und anderen Seite und keiner wüsste mehr, wie es funktionieren soll", sagte Mayrhuber. Das gelte umso mehr, als die Ticketverkäufe für 2011 unter Berücksichtigung der Steuer schon liefen.

Lufthansa prüfe natürlich auch aus Verpflichtung seinen Aktionären gegenüber, ob eine Klage möglich sei. "Aber das entspricht eher einer Routineuntersuchung, denn ich unterstelle, dass der Finanzminister genau an der Stelle gedacht hat, was zu tun ist", sagte Mayrhuber.

Deutschlands größte Airline hatte bereits mitgeteilt, dass sie diese zusätzliche Belastung nicht kompensieren könnte und deswegen die Steuern an die Passagiere weiterreichen werde. Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt sieht sich als größter deutscher Carrier besonders hart von der Steuer betroffen. Die Relation zwischen Abgabebelastung und Entfernung benachteilige besonders stark die für die Exportnation Deutschland wichtigen globalen Verbindungen, hieß es Anfang September.
(09.09.2010)

 
 

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