WettbewerbFinanzierungStandortpolitikProzessoptimierung
 

HVB hat "Teil-Interesse" an BHF Bank

 
 
Die inzwischen unter dem Namen Unicredit Bank AG firmierende HVB hätte laut ihrem CEO Theodor Weimer Interesse an Teilen der zum Verkauf stehenden BHF Bank. Dies gelte insbesondere für das Geschäft mit vermögenden Privatkunden. "Die Deutsche Bank hat allerdings signalisiert, dass sie die BHF nur als Ganzes verkaufen will", sagte Weimer am Donnerstag auf der Branchenkonferenz "Banken im Umbruch".

Weimer beobachtet eigenen Aussagen zufolge aber weiter den Markt nach Übernahmegelegenheiten. "Es wird Opportunitäten geben, die werden wir nutzen", so der Manager. Das Zukauf-Interesse der HVB beschränke sich dabei nicht nur auf das Geschäft mit Privatkunden. Im Moment gebe es allerdings keine konkreten Übernahmekandidaten.

Zuletzt hatte die HVB um die mittlerweile zur spanischen Santander gehörigen deutschen SEB-Filialen mitgeboten. Der kolportierte Preis von rund 550 Mio EUR hat laut Weimer allerdings deutlich über der Preisbereitschaft der HVB gelegen. "Wir machen 400 EUR Umsatz pro Kunde, verdienen dabei aber kaum 40 EUR". Da die SEB hierzulande eine Million Kunden habe, sei letztlich rund 550 EUR pro Kunde gezahlt worden. Weimer machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass die HVB nicht um jeden Preis zukaufen werde.
(09.09.2010)

 
 

<< Investitionsrückgang wegen Luftverkehrssteuer? Österreich wirft Südzucker und Agrana Kartellverstoß vor >>
 

 
Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 

 
 

Kommentar zum Thema "HVB hat "Teil-Interesse" an BHF Bank"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 
Citroën     Commerzbank     EADS     Faurecia     Gemeinschaftsentwicklung     Jan Utermarck     Kapitallücke     Motorsport     Ostwestfalen-Lippe     PLDS     Portugal     Produkte rund ums Auto     Regionaltochter     Spanien     Sportdirektor     Utermarck     VW-Vertrieb     Wacker