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RWE lässt Pläne für polnisches Steinkohlekraftwerk fallen

 
 
Der Energiekonzern RWE hat Pläne zum Bau eines milliardenschweren Kohlekraftwerks in Polen aufgegeben. Wie eine Sprecherin des Unternehmens am Freitag sagte, wird das Projekt in Czeczott wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit nicht fortgesetzt. Gründe seien die unsicheren Marktbedingungen und die zukünftigen Kosten für Emissionszertifikate.

Die RWE AG hatte im August vergangenen Jahres mit dem polnischen Kohleproduzenten Kompania Weglowa ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, an dem der Essener Konzern 75% hält. Zweck des Bündnisses war der Bau eines Steinkohlekraftwerks mit einer Leistung von 800 Megawatt. Die Anlage sollte 2015 ans Netz gehen und 1,5 Mrd EUR kosten.
(10.09.2010)

 
 

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