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VW tritt auf die Euphorie-Bremse

 
 
Trotz erneut deutlich gestiegener Verkaufszahlen bleibt Volkswagen skeptisch. "Das Wachstum der Weltmärkte hat in den vergangenen Monaten an Dynamik verloren", bremste Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag in Wolfsburg die Euphorie. Bislang hat das Ende der Abwrackprämien in zahlreichen europäischen Ländern die rasante Fahrt von Europas größtem Automobilhersteller aber nur leicht abbremsen können.

Mit weltweit 4,7 Millionen Golf, Polo, Passat, Audi, Skoda und Co verkauften die Wolfsburger nach eigenen Angaben von Januar bis August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 13% mehr Autos. Allein im August lieferte Volkswagen mit 545.500 Autos 11% mehr Neuwagen bei seinen Kunden ab als im Vorjahresmonat. Dabei hat sich die Fahrt verlangsamt: Zu Jahresbeginn lagen die Zuwächse noch bei mehr als einem Viertel.

Von seiner Kernmarke VW verkaufte der Konzern nach eigenen Angaben im bisherigen Jahresverlauf knapp drei Millionen Autos, ein Zuwachs von 13% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während die Ingolstädter Sportwagentochter Audi 18% mehr Autos verkaufte, erreichte die tschechische Tochter Skoda ein Plus von 13%. Das Sorgenkind Seat profitierte von der Erholung des spanischen Heimatmarktes und verkaufte von Januar bis August 1% mehr Neuwagen. Von seinen Transportern und Pritschenwagen wie Caddy, Crafter und Co lieferte Volkswagen 15% mehr aus.

Während die Verkäufe in Deutschland von Januar bis August um 29% zurückgingen, lieferte der Konzern in China 41% mehr Autos bei den Kunden ab und in Indien mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. In den USA legte Europas größter Automobilkonzern um 22% zu. weiterlesen >>
(10.09.2010)

 
 

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